Depression im Alter

Gemeinnütziger Verein.

Jeder Wird Alt e.V.

„Ich gehe meinen Weg in kleinen Schritten. Tag für Tag.!!“

By Blagoja Stojkovski

Depression im Alter


Depression im Alter -Eine Depression ist in jedem Lebensalter möglich. Im Alter gehört eine Depression zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Sie wird oft erst spät entdeckt, da auch körperliche Beschwerden dazugehören, die nicht als Auslöser für eine Depression gesehen werden. Nicht nur Antriebslosigkeit, gedrückte Stimmung, Niedergeschlagenheit und Freudlosigkeit können auf eine Depression im Alter hinweisen, sondern auch Kopfschmerzen, Schwindel, Rückenschmerzen oder Magen-Darm-Probleme. Allerdings ist es wichtig zu sehen, dass sich nicht hinter allen körperlichen Beschwerden eine Depression versteckt.

Was kann nun zu einer Depression im Alter führen? Beispielsweise kann jemand, der sich nicht gebraucht fühlt, weil er in Rente geht und seine Hauptbeschäftigung wegfällt, auf eine Depression zusteuern. Der Verlust des Partners und von Freunden macht traurig, erzeugt Ängste. Konzentration und Leistungsfähigkeit nehmen ab, finanzielle Probleme können auftreten. Sorgen an Demenz oder Alzheimer zu erkranken und kein lebenswertes Leben führen zu können, auf Hilfe angewiesen und abhängig zu sein, all das kann Depressionen auslösen.

Gemeinnütziger Verein.

„Depressionen sind schlimm genug. Und niemand der darunter leidet, braucht auch noch diese bescheuerten Vorurteile.“

Als Angehöriger oder Freund fällt einem meist eine Veränderung als erstes auf. Es ist aber wichtig, den anderen nicht ununterbrochen ängstlich zu beobachten. Eine Behandlung ist wichtig. Sei es nun durch Medikamente wie Antidepressiva oder eine Psychotherapie, die Wege aus der Depression ermöglichen. Depressive Menschen, egal ob jung oder älter, brauchen oft Hilfe und Unterstützung, dass sie sich zu einer Therapie bereit erklären, dass sie diese auch beibehalten.

Wenn eine Art der Therapie nicht die passende ist, wird oft Unterstützung gebraucht, es noch einmal zu versuchen. Außer Medikamenten und Therapien ist es total wichtig, wieder Freude am Leben zu finden. Das kann durch Bewegung und Entspannung sowie durch Ergotherapie aber auch Aroma- oder Lichttherapie gelingen.

Ratschläge, auch wenn sie gut gemeint sind, helfen nicht. Man kann einem depressiven Menschen nicht sagen, er solle sich zusammenreißen. Unterstützung, dass ärztliche Hilfe in Anspruch genommen wird, ist notwendig. Der Erkrankte muss wissen und sich sicher sein, dass man da ist, wenn man gebraucht wird und dass man die Erkrankung nicht wertet. Mit der passenden Unterstützung und Hilfe können Wege aus der Depression und wieder Freude am Leben gefunden werden.

Eine Depression darf kein Tabu sein, es ist nichts, wofür man sich schämen muss.



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